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18-Loch-Platz

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Ch. Suisse Interclub Dames A2 am 15./16.08.

reihen sich in diesem August in rascher Folge aneinander. Nach dem Profi-Turnier bei den Herren stand am vergangenen Wochenende die Schweizer Meisterschaft der Damen (A2 – also eine Art 2. Bundesliga) auf dem Programm. 16 Teams aus dem schweizerischen Golfverband, von Lugano bis Kandern…, haben unter regnerischen Bedingungen ihr Meisterschaftsturnier ausgetragen.

Am Ende siegte die Damenmannschaft von Lipperswil (am Bodensee) mit einem einzigen Schlag vor Interlaken. Die Damen des GC Markgräflerland klassierten sich in der Mitte des Feldes auf Rang 8. Der Austragungsmodus sah für den Samstag die Foursomes vor, also eine Spielform, in welcher die Mannschaften in Zweierteams antraten, in welchen beide Spielerinnen jeweils abwechslungsweise einen Ball spielten. Das schlechteste der drei Ergebnisse pro Equipe diente als Streichresultat; die beiden besseren flossen in die Gesamtwertung.

Am Sonntag traten dann alle sechs Spielerinnen einer Mannschaft im Einzel an, wobei wiederum das schwächste Ergebnis nicht berücksichtigt wurde. Insgesamt bildeten also sieben Ergebnisse die Wertungsgrundlage des im Zählspiel ausgetragenen Wettkampfs. Neun der 16 Teams schafften es dabei, die Grenze von 600 Schlägen zu unterspielen; insgesamt wurde also sehr guter Sport geboten. Die siegreiche Mannschaft von Lipperswil kam auf 561, das zweitklassierte Interlaken auf 562 Schläge. Der gastgebende GC Markgräflerland totalisierte immer noch gute 591.

Natürlich ist die individuelle Spielstärke einer Mannschaft die Grundlage für ihren Erfolg, und zwar einerseits mit Blick auf die Spitzenkräfte eines Teams, andererseits aber auch auf seine Leistungsdichte. Interlaken stelle mit Rachel Rossel eine Spielerin mit Handicap +3,4; das ist ein Wert, der durchaus die Überlegung zulässt, ob nicht ein Übertritt zu den Profis sinnvoll wäre. Lipperswil dagegen konnte eine ausgeglichene Mannschaft präsentieren mit einem durchschnittlichen Handicap von -4,0 (bei den Kanderner Damen lag der Handicap-Mittelwert bei -7,7, was die Schlussergebnisse sehr plausibel erklärbar macht).

Über die nackten Zahlen hinaus darf einmal mehr festgestellt werden, wie gut es dem Golfclub Markgräflerland Kandern gelingt, durch seine doppelte Zugehörigkeit zum deutschen und zum schweizerischen Golfverband den Nachbarschaftsgedanken über die Landesgrenzen hinaus zum Tragen zu bringen. Dank der schönen Anlage, der sportlichen Atmosphäre und den freundschaftlichen Begegnungen lernt man auch in entfernteren Regionen der Schweiz das Markgräflerland kennen, was beispielsweise der lokalen Gastronomie ungezählte Übernachtungen einträgt.

Reinhard Straumann